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Jetzt darf ich schon 7 Monate als Tierkommunikatorin tätig sein und es bestimmt einfach immer mehr meinen Alltag. Durch die Tierkommunikation hat sich ebenfalls meine Wahrnehmung besonders in Bezug auf das Zusammenleben mit Pferden vollkommen verändert. Teilweise ist dieses nicht immer so einfach, wenn zum Beispiel Pferde von ihren Besitzern völlig missverstanden werden, oder ungerecht behandelt. Ich möchte euch gerne von einem unglaublich noblen Wallach erzählen, der Ranghöchste in seiner Herde, welcher seinen Job sehr souverän erledigt. Wir sind uns stets respektvoll begegnet, ich wusste dass er einen riesigen Kinderwunsch noch in Sich trug. Als ich dann zwischen den Pferden mit meinem Kind in der Trage auf dem Rücken umher lief um Arbeiten zu erledigen war er die ganze Zeit achtsam dabei und passte auf, dass uns keiner zu nah kam oder uns bedrängte. Dies war ein so wunderschönes Geschenk von ihm, dass es mich zu Tränen rührte wie er auf meine Tochter einfach so Acht gab. Wenn ich alleine da war, tat er dies nicht so. Dieser Wallach war in seiner Art und Weise so besonders, dass man es kaum beschreiben konnte. Traurig wurde es für mich dann nur wenn sein Besitzer da war um mit ihm zu „arbeiten“. Er sah ihn einfach als zickigen und sturen Wallach, den man stets unterdrücken musste um ihm klar zu machen, wer der Boss ist. Auch wenn der Wallach dies mit Fassung trug, war es für mich traurig mit anzusehen, weil er einfach nicht in seiner Persönlichkeit gesehen wird. Dieses Erlebnis zeigt mir, dass es wichtig ist, dass die Menschen wieder mehr Feingefühl entwickeln und ihre Wahrnehmung im Zusammenleben mit Pferden vertiefen müssen.
Es gibt aber auch immer schöne Seiten im Alltag. Meine Stute und mich hat es so nah zusammen gebracht, das wir inzwischen richtig kommunizieren und alles besprechen. So bin ich neulich mit ihr und meiner Tochter auf dem Pad eine kleine Runde ins Gelände gegangen. Auf dem schönen Wiesenweg wo wir sonst lang trabten -dies tut sie äußerst bedacht wenn meine Tochter mit drauf sitzt- überlegte ich, ob wir nicht auch mal galoppieren könnten. Sofort verstand sie meinen Gedankengang und beantwortete mir meine Überlegung mit einem einzigen Galoppsprung, damit wir antesten können, was meine Tochter dazu sagt. Sie freute sich unglaublich und wollte mehr- daraufhin sind wir im ganz entspannten Galopp den Wiesenweg lang und freuten uns alle drei über das schöne Erlebnis. Ich bin meiner Stute so dankbar gewesen, wie bedacht sie das ganze gemeistert hat. Zu Hause angekommen war meine Tochter eingeschlafen, ich nahm sie vorsichtig mit vom Pferd, brachte sie ins Haus und meine Stute wartete frei vor der Haustür bis ich wieder unten war um sie auf die Wiese zu bringen. Wir sind durch die Tierkommunikation so zusammen gewachsen, dass mir da immer noch die Worte fehlen. Als Tierkommunikatorin tätig zu sein ist einfach mit das größte Geschenk.